Klein.Laut.Folgen
Montag, 8. Juli 2013
Ich kriege ...
... hier ne Meise. Es sind gefühlte 35°C im Schwentennest. Ich müsste und sollte dringend am Schreibtisch arbeiten, trotz Fensterisolierung ist das allerdings nicht wirklich möglich, dazu noch ein kleiner netter Bauarbeiter im Geschoss unter mir. Ich mache mir täglich bewusst wie die Zeit fliegt, versuche ruhig zu bleiben, den Druck nicht zu groß werden zu lassen. Sinnvoll ist es in jedem Fall in dieser Woche komplett städtisch zu wohnen und mein kühles Büro auszunutzen. Sinnvoll wäre es zu dem jegliche menschliche Kontakte bis zum Ende meines Studiums einzufrieren, kein Ablenken mehr, kein Mitdenken, keine Bestätigung von außen, sondern nur meine eigene. Bäääh, ist das alles ein Graus.

... ne Meise, wenn ich an die Beobachter-Sitzung am Mittwoch denke. Ich bin dann schon seit morgens um fünf auf den Beinen. Erst meine Studis verarzten, dann die lieben Schätze am Lehrstuhl briefen und dann sitzen und Spaß an meinem Dasein finden. Mal schauen, die Ohrfeigen merke ich schon garnicht mehr.

... trotz allem keine schlechte Laune. Die Sonne scheint, die Bausitzung heute morgen hat zum Lachen angeregt, eigentlich ist alles gut. Kein eigentlich, kein vielleicht, kein müsste, kein sollte sondern ich treffe die Entscheidungen, daran mag ich mich konsequent erinnern.

Erinnerung Ende.

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Freitag, 5. Juli 2013
Achtsamkeit bei Nacht ...
... ist schwer aber möglich. So haben mich meine Träume beschwingt schlafen lassen; ich war im Urlaub (oder auch nicht), bin mit nem riesen Schlitten den Berg runtergesaust und hatte nur liebe Menschen um mich.

... nicht einfach, wenn das Schlafgemach von Mücken überhäuft ist. Dazu der Mann, der wie irre "Licht an" und "Licht aus" und "ich krieg das Vieh" zelebriert. Oh man, als erstes bestelle ich nun ein Moskitonetz - eigentlich ja in Vorbereitung aufs Weltenbummeln aber es kommt sicherlich auch hier noch zum Einsatz.

... und sacken lassen. Ist mir ja gestern Abend schon gut gelungen - ich fühle mich regelrecht geehrt, dass mir so viele wichtige Menschen Aufmerksamkeit zukommen lassen, wann hat man das schon mal. Nun am Morgen eine präzise und knackige Mail - in der Erwartung geschrieben, dass es nun endlich ein Ende findet dieses Hacken und Beißen - eben weil ich mich zurückziehen werde. Den Mittwoch allerdings, den gebe ich mir noch - 5 Stunden Fakrat mit allen Grimassen und ich als Beobachter von der Wolke der Glückseligkeit.

Meine gute Stimmung erhalte ich mir - dazu arbeite ich konsequent die Fusion nach und ziehe mir ein paar schöne Sets rein. Als erstes ANDHIM:

https://soundcloud.com/andhim/andhim-live-at-fusion

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Donnerstag, 4. Juli 2013
Überraschung...
... da sind se wieder. Aus ihren Löchern hervorgekrochen, um sich weiter an Menschen abzuarbeiten, die ihnen den Spiegel vorhalten. Menschen wie mir, die ohne Promotion tollen Menschenkindern etwas beibringen dürfen, die sich und ihre wissenschaftliche Wirkung nicht ganz so ernst nehmen, eben weil alles konstruiert ist. Die beschwingt durch das Institut laufen mit roten Schuhen und einem Lächeln im Gesicht, die arbeiten weil es sogar Spaß macht ab und an.

... sie wollen mich alle samt aus der Kommission kicken. Mich, die ekelhafte Transparenz einfordert und sich Richtlinien nicht nur bedient wenn es gerade passt. Mich die wohl zu viel Gegenwind ist, die anscheinend ihre Intelligenz tatkräftig einsetzt und alte Männer ins straucheln bringt.

... ich lasse mich punktuell von dieser menschlichen Hässlichkeit beeindrucken, um dann schnell meinen Idealismus zurückzufahren und diese gebückt gehenden Seelen (Schuld ist der dildo in ihrem arsch) zu bemitleiden. Ich glaube es ist Zeit mit wehenden Fahnen unterzugehen. Klein bei zu geben und meine Energie zu schonen. Trotzdem möchte ich noch einmal Worte und damit mich sprechen lassen. Alles loswerden was mir auf der seele brennt. Mir ist bewusst, das dies nur für mich allein Wirkung erzielt aber genau das ist wichtig.

Die Sterne nicht fürchtend - auf dich liebe Welt, auf dich liebes Leben: auf dass ich weiter so spannende Erfahrungen sammeln darf, Menschen begegne ob nun bösen oder guten.

Schon heute weiß ich, dass ich dieser Kommissions-Institutserfahrung ein kleines Kapitel in einem, vielleicht meinem Buch widmen werde. Danke.

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