Klein.Laut.Folgen
Dienstag, 4. Juni 2013
Drunter und Drüber ...
... hier in meiner Welt. Wie soll ich sagen, es bleibt spannend - nun auf einmal doch keine Verlängerung der Stelle, ein paar Türen bleiben offen - ich hätte doch soooo gern das System von innen her aufgerollt. So bleibt, was bleibt, so ist, was war. Was kommen wird weiß niemand so genau, das weiß ja im Grunde nie irgendjemand in keiner Form. Ich lese gerade spannende Lektüre zum Thema Ruf und Berufung, etwas brennt in mir und wird sich formieren - ich spüre es, habe Lust es zu leben. Deshalb nun brrrrrrr, kein Kirre machen, entspannt bleiben, im Flow mitschwingen - wahlweise auch im Subtext ;)


Heute ohne Musik. Ich kann damit leben.

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Montag, 3. Juni 2013
Puuh, ich habe ...
... die letzte Woche hinter mich gebracht. Dumm nur, dass gleich, also jetzt gerade, schon die neue Woche beginnt. Ist es tatsächlich schon wieder Montag?

... mich nicht grundsätzlich aus dem Gleichgewicht bringen lassen. Zu den Praktiken zwischen "sozialem Protest" und patriarchalischem Machtgehabe eingebettet und als regelrechten Kinofilm zu sehen in "Die Berufungskommission und ich" (möglicher Erscheinungstermin - 2024, schließlich habe ich wichtigeres zu tun), gibt es von meiner Seite nichts mehr zu sagen. Für solche armseligen Arschmaden habe ich nicht mehr als ein müdes Lächeln über - mal schauen, wo es hin geht, ich bin arg gespannt und bleibe weiter vorbereitet.

... bei drei verschiedenen Menschen geschlafen, A. hatte dazu noch Geburtstag, die andere A. habe ich verdammt lange nicht in einer zweier-Konstellation gesehen, B. und J. schon ein ganzes halbes Jahr nicht. Zu meinen recht vollen Tagen gesellten sich dann also auch noch intensive Gespräche - vielleicht hätte ich mit ein wenig planerischer Achtsamkeit reduzieren können, sogar müssen. Nun ist das Ergebnis halt so wie es ist - ich hatte wunderbare Tage allerdings ist mein Akku n bissel alle. Aber ok, wird gemerkt - fürs nächste Mal - z. B. für die kommenden Tage. Es ist Montag und ich lasse die Woche einfach mal auf mich zukommen. Zwischen Arbeiten, Sitzungen, meinen Studis und den zwei Arztterminen wird sich schon n Rhythmus einstellen. He he, ich bin ganz groß im positiven Denken.

... heute ausgeschlafen und freue mich trotzdem schon wieder auf den Mittagschlaf - dazu hoffe ich auf ein bisschen Quality-time und Muße.

... eigentlich gedacht, hier dass neue Album von David August vorzustellen - allerdings haut es mich nicht vom Hocker und ich habe mich deshalb für ein schönes Set von MoRi entschieden:

https://soundcloud.com/morijay/mori-musik-verbindet

Der Titel hat mich überzeugt - den Rest entscheidet allein.

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Montag, 27. Mai 2013
Gedanken ordnen ...
... ist gerade schwieriger als gedacht. Ich bin nämlich ein wenig überwältigt, ich fühle mich überwältigt - von mehreren Dingen noch dazu.

... Versuch I. Gestern Abend gab es wie meist immer am Sonntag einen Film mit Tiefgang. Dieses Mal gab es den spanischen Film "Das Meer in mir":

http://www.youtube.com/watch?v=tawwBNJ2q1I

Hilfe. In wie viele Facetten dieser Film getaucht ist und wie viele Gedankenbereiche, Erfahrungen, Ängste und Sehnsüchte er bei mir berührt hat, kann ich auch jetzt noch nicht in Worte fassen. Ich weiß nur eines zwischen lachen und weinen konnte ich fließende Übergänge feststellen. Loslassen, Menschen loslassen, das Leben loslassen. Dazu Erinnerung "wenn ich meine Finger bewegen könnte, würde ich mich umbringen; dieses Leben ist so nicht lebenswert, kannst du das nicht verstehen?" Nein. Damals konnte ich es nicht verstehen, weil der Mensch um den es hier geht, eine Funktion für mich erfüllt hat, er hat meinem Leben einen Sinn gegeben, ich habe meine gesamte Lebensenergie darauf verwendet ihm das Leben lebenswert erscheinen zu lassen. Heute blicke ich zurück, ohne jeglichen Kontakt zu M. Ich habe ihn losgelassen, ihn ziehen lassen - heute will er heiraten und steht mitten im Leben, zumindest möchte ich das Glauben. Nichtsdestotrotz habe ich gestern Abend in einem Zwiegespräch mit mir gehadert - er wäre Wege auch ohne mich gegangen und hätte sich für das Leben entschieden. Ich konnte das nicht sehen, war zu sehr bei mir - habe es uns beiden schwer gemacht. Das Ergebnis: manchmal da wünsche ich mir, ihn sehen zu können, mit ihm zu sprechen und ihn zu erleben - als Freunde, mehr war es ja eh nie, wenn überhaupt. Im selben Atemzug weiß ich, dass das nicht möglich und schon garnicht sinnvoll ist und trotzdem bleibt ein kleiner Schein von Verlustgefühl übrig. Loslassen kann ich heute besser denn je, zumindest bemühe ich mich nicht an Dingen oder Personen verkrampft festzuhalten, sondern meinen eigenen Weg zu finden, auch wenn es manchmal hart ist in mich hinein zu hören. Ich glaube, diese Worte treffen es ganz gut. M. ich wünsche Dir von Herzen ein erfülltes Leben und ein Lächeln auf den Lippen. Erfahrungen sind Erfahrungen sind Erfahrungen.
Punkt.

... Versuch II. Es steht fest - das Schwentennest wird erweitert, wir ziehen um. Das erste Detailgespräch liegt hinter uns - yeah, wie gut fühlt sich das denn bitte an. Viele Dinge werden übernommen - den Fördergeldern sei Dank - die Eigenleistungen bleiben überschaubar; nun können konkrete Pläne folgen. Zum Glück halten schon viele liebe Menschenkinder Augen und Ohren für uns offen - einen Herd und nen Geschirrspüler haben wir schon mal für lau. Fehlen noch diverse andere Dinge, aber auch die ergeben sich und werden ansonsten halt angeschafft. Ich freue mich schon heute auf die alten Gemäuer, denen wir Leben einhauchen wollen. Dazu die Option weitere 120qm zu nutzen und meinen Traum vom eigenen System zu verwirklichen. Manchmal da kommen die Dinge auf einen zu, man gibt sich ganz dem Fluss des Lebens hin, hört auf seinen Bauch und Zackzerapp jibbet nen neuen Plan.

... Versuch III. Diese Woche ist bestückt mit vielen Einzelheiten, manche schöner, manche weniger schön. Schön, was ist das überhaupt für ein Kriterium? Tz, halten wir fest - es wird anstrengend und ich muss auf meine Achtsamkeit achten, versuchen so viel Schlaf wie möglich zu bekommen.

... Versuch IV. Ich fühle mich gerade nach den Versuchen oben um einiges geordneter. Gut, um genau zu sein.

Heute ohne Musik - schließlich gab es schon genug Input für einen Montag-Morgen. Der Schreibtisch wartet - ein Zufall, dass ich schonmal hier bin.

"Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind. Wir sind glücklich weil wir lachen."

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