Klein.Laut.Folgen
Donnerstag, 14. Februar 2013
Zitat der Nacht ...
... "Das Leben eines Menschen ist ein einziger Versuch, über die Umwege der Kunst wieder die wenigen Minuten wach werden zu lassen, in denen sich sein Herz zum ersten Mal öffnete."

Albert Camus


... eben diese Funktion erfüllt Musik: in Wahrheit tanzen nämlich doch die Herzen.

Punkt aus Ende.

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Ich übe mich ...
... in Geduld. Und das auf mehreren Ebenen - da alle Ebenen immer mit mir zu tun haben, wohl dann doch auch nur vermeintlich auf mehreren. Gerade eben lenke ich mich ab; praktiziere aktive Aufschieberitis - eigentlich steht Indexkodierung eines Buches an; so richtig ist das aber keine Arbeit für mich. Umso öfter ich mir das sage, umso leichter schweife ich ab - ich bin doch n Macher, kein Ausführer - bla bla. Betrachte ich diese Arbeit als nächste Herausforderung sieht es schon ganz anders aus - dann ist es auch nur eine weitere Übung im geduldigen Seinlassen, auch mal Abarbeiten können, keine Flucht.

... im "allein"-Sein. Ich bin allein, auf mich gestellt, ohne jegliche Verflichtungen ohne jegliche Menschen, in einer Stadt, die ich kenne, in einer Wohnung, die nicht meine ist aber irgendwie doch nah erscheint. Was mache ich mit meiner freien Zeit? Nichts? Fällt immer noch schwer, da sein ohne etwas greifbares zu tun, ohne zu planen, ohne über die nächsten Tage nachzudenken - ich hab Spaß dran und in der nächsten Sekunde auch wieder nicht.
Ich muss unweigerlich schmunzeln.

Dazu die nächste Pampa-Records - wiederum wunderbar melodisch gebrochen, mit entspanntem Grundfeeling!

https://soundcloud.com/pamparecords/you-could-do-your-memories-1

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Montag, 11. Februar 2013
Sonne statt Wolken ...
... an diesem Montag-Morgen. Dazu klare Luft bis zum Umfallen und eine wunderbare Kälte dich mich auf die kommenden Tage einstimmen will.

Bald geht es los, ab in den Schnee, ne Runde boarden. Alles entspannt - pustekuchen, mein heutiger Traum hat mich schon wieder in diese eine Art von Anspannung versetzt: Sachen packen, Listen schreiben, Erwartungshaltungen an den Mann und all son Zeuch. Nicht schön - achtsames sich selbst zugucken - schwierig, wenn man kaum wach ist und zudem gehofft hatte, dass die Filme irgendwann tatsächlich ein bisschen mehr in slow-motion ablaufen. Aber gut, nun schreib ich's mir von der Seele, erstelle keine Liste und wende mich anderen Sachen zu.

Gerade im Moment heißt diese Sache Musik - hm, ich hab da son schmuckes Track-Ding von Nu entdeckt. Wie immer spannend, dass er mir bisher noch nicht begegnet ist obwohl schon zahlreich geklickt. Anscheinend ein kurdisches Gedicht von Rumi, dass die Vocals bestückt:



"Freudige, glückselige Zeit, auf der Veranda sitzend, du und ich
zwei Formen, zwei Gesichter, doch eine Seele zusammen, du und ich
beiseite geschoben absurde Geschichten und Unsinn, du und ich
Du und ich, vereint als eins in Ekstase und Freude "

Ich finde ja der Track klingt genau danach! Wunderschön, geschmeidig, dahin taumelnd und doch bestimmt. Mich nimmt er sehr mit und lässt mich ruhiger werden, ein Lächeln stellt sich ein:

http://www.youtube.com/watch?v=KsMEBEcxzYA

Im Anschluss dann noch zwei Set's, die es vielleicht morgen hier im Review gibt.

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Freitag, 8. Februar 2013
Die Welt sieht aus ...
... als wäre sie gemalt. Unter einer weißen Decke von Schnee verborgen, die Flocken fallen, alles wirkt ganz ruhig. So langsam beginnen die Menschen um mich herum ihren Tag, viele noch ganz verträumt, in sich gekehrt. Ein "Guten Morgen" scheint zu überraschen, ist selten geworden und wird doch so herzlich entgegengenommen, dass ich Spaß daran habe.

... wie für mich gemacht. Nun gehe ich meine Studis entlassen - entlassen in eben diese Welt. Noch einmal versuche ich ihren Blick zu schärfen - für sich, ihr Fach, ihr Studium, die anderen Menschen und nicht zuletzt Wissenschaft. Dabei immer darauf achtend, mich selbst und mein Wirken nicht so Ernst zu nehmen. Mal schauen, vielleicht erwarten mich noch ein paar erwartungsvolle Gesichter.

Gestern Abend bin ich nach einem vollen Tag konsequent weggepennt - leider auf dem Sofa, ohne Fernseher, einfach so. Hm, anscheinend war ich k.o. - ich hab mich auch so gefühlt, nichtsdestotrotz hoffte ich wenigstens ins Bett zu kommen. Nun gut - vergängliche Gedanken, Gedanken der Vergangenheit. Jetzt. Sein.

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