Klein.Laut.Folgen
Donnerstag, 4. Januar 2018
Es wird ...
... Stück für Stück besser.

Huijuijui. Da wirbel ich nun durch alle Baustellen auf einmal.
Wie immer, die Extreme.

Dabei spüre ich eine Aufbruchsstimmung, wie vor drei Jahren.
ich merke es geht weiter, der nächste Schritt möchte gegangen werden. Ich spüre fast keine Angst.
Das Gras ist weggegeben. Nie wieder allein im Rauch ersticken und die dumpfen und traurigen und ängstlichen und hilflosen Anteile in mir ersticken. geselliges Jointwandern lassen, sehr gern. alles andere finito
Stattdessen hinhören, lauschen und die Welt wirklich anschauen - vor allem die in mir drin. da wird keiner kommen, der mir diese Herausforderung abnimmt. das habe ich verstanden.
dazu muss ne Wohnung her. ein sicherer ort, nur für mich. ohne trigger. mit ruhe und wärme und aufgehobensein. ich bin auf der suche. nicht leicht.
bisher noch kein Arbeitsvertrag ab März, aber irgendwie auch kein Gefühl, das es nicht weiter gehen könnte - wenn dann fällt mir schon was ein.
ach und dann schreit da noch immer die coachingausbildung nach mir. endlich der negativ-Erzählung von meinen Wahrnehmungsfähigkeiten einen sinn verleihen.

und dann noch der schöne mann, dem ich meine Zuneigung offenbare, ohne zu viel zu erwarten. ich möchte mir nie sagen "ach hätteste doch mal".
Viele Gedanken um Autonomie und Bindung - da haben meine ellies aber och Janz schönen mist verzapft - aber ich mag und werde diese suppe auslöffeln. sie wird nicht immer schmecken aber nähren wird sie mich. so ist das leben, jeder mit seinen Baustellen - ich eben mit meinen.

punkt. mal wieder.

PS: wann wird's mal wieder richtig sommer?
PPS: ich werde hippie-tante - das neue Menschenkind ist schon 3,5 cm groß. mega.

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Freitag, 22. Dezember 2017
Fuckin ....
... Scheiss Tage.

... scheiss ankommen ey.

Sofort bin ich gestresst. Nur drei Tage arbeiten und ich bin voll drin in der Abwärtsspirale. Erwartungshaltungen von allen Seiten, auch von meiner Seite aus. Anforderungen, die ich nicht leisten kann und will. Dazu ein krankes Team, energetisch wie real. Alle sitzen im dunklen Büro schniefend und gestresst an ihren Rechnern und ich stehe auf einmal mitten drin. So viel Abgrenzen überfordert mich. Gestern cancle ich die Weihnachtsfeier. Und nun kämpfe ich mit der Perspektive der nächsten Wochen und Monate.

Alter Vadder, und wie es sich gehört, wälze ich alle Optionen in meinem kleinen Köpfchen hin und her. Weichen setzen für ein erfüllteres Leben. Aber wie? Die Achtsamkeite der Portugiesischen Strände ist verflogen. Kein Yoga seit vielen Tagen. Stattdessen schniefend, heulendes im Bett liegen. Die beginnende erkältung in Schach halten und kompletter Rückzug.

Und morgen dann ab zur Familie. Irgendwie möchte ich mich fallen lassen können. Es wird nicht gelingen und trotzdem probiere ich es immer wieder. Wenn alle Stricke reißen, bleibe ich im Bett liegen und höre wenigstens keine Stadt im Matsch Geräusche.
Ei je jei. Was ein Tag. Die Traurigkeit und Ohnmachtsgefühle und all das Schlechte in dieser Welt suchen mich heut heim. Und ich gebe mich hin und ich leide und huste und schlafe mit offenen Augen. und vermutlich ist alles ganz nah, ich muss es nur sehen können.

Geburtstagspaket ist auch verschollen. Ich glaube ich war heut zur Abwechslung so richtig große Stadt mäßig drauf.

Fröhliche Weihnachten.

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Sonntag, 17. Dezember 2017
Teilzeitportugiesin ...
... zu sein, ist recht nett.

... zu sein, lässt mich reicher sein.

Ich bin stolz auf mich. Stolz, weil ich achtsame 6 Wochen verbracht habe. Dabei ist es mir ab und an gelungen, Situationen, in denen ich an meine Grenzen gekommen bin, so begreifen, mich rauszuziehen und ganz mit mir Kraft zu tanken.

... zu sein, hat mich an wunderschöne Orte geführt. Strände, Felsen, Kliffe, Buchten, die Milchstraße, Hügel, Berge, Sand, Wind, Luft, Horizonte. Laute Städte, leise Dörfer, schöne Hostels, unschöne Hostels, Brandung bei Nacht, Ziegen in den Wolken.

... zu sein, heißt tauchen gehen, schwereloses um sich selbst drehen, nichts hören, außer den eigenen Atem. Heißt surfen gehen und feststellen, wie schlecht ich doch in Form bin.

... heißt wandern und schlendern und schlemmen und träumen. Und genervt sein, und Flucht vor komischen Energien. Heißt Ruhe suchen, und manchmal keinen Ort zu finden.

... oder nicht. Ich bin ich. Gut so. Erfahrungen gesammelt, mit mir und dem Leben. Gerade in den letzten Tagen ein großes Fragenknäuel im Gepäck. Mit so einem Aussteigen und der Beobachtungsebene auf mein Leben, werden mir die Knackpunkte scheinbar deutlicher. Manchmal sind es konkrete zwischenmenschliche Beziehungen, manchmal betreffen sie die Hardware.

... kann ich auch im Herzen sein. Die Sonne in den Augen, die Wärme auf der Haut, das Geräusch der Wellen, die Bewegung des Wassers - all das durfte ich erfahren. Dankbar übe ich mich nun im Ankommen.

Heute Martin. die Töne der neuen Platte haben die dreckige Wohnung übertönt und mich zu Hause fühlen lassen:

https://www.youtube.com/watch?v=DwyFqA59IhE&list=PLJiAUSagxL4RDePbpccgbZsVYZHOZnnNC

Achso. und ein Jahr älter bin ich geworden. Endlich wieder ne schöne Zahl.

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Letzte Aktualisierung: 2018.01.04, 23:26
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