Klein.Laut.Folgen
Freitag, 9. August 2019
Für den besonderen ...
… Moment, der irgendwann kommen wird. Der Moment an dem wir gemeinsam die Sterne bestaunen und in tiefer Verbundenheit erblühen, mag das hier festgehalten sein:

https://www.youtube.com/watch?v=u-eNCVM6LNM

Nichts hinzuzufügen.

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Freitag, 28. Juni 2019
Und heute ...
… da fehlt mir was in all der Fülle hier. Bei all dem Neuen, Spannenden, Herausfordernden, Erdenden. Bei der besten Gazpacho, die ich je in meinem Leben gemacht habe. Da fehlst Du, der mich in den Arm nimmt und sich darüber freut, dass ich heute ein wenig vernuddelt drauf bin. Du der sofort verstehen könnte, warum ich diesen Ort hier so mag. Du, der mich anlächelt und mir Sicherheit bei aller Unsicherheit gibt. Du, der Lust auf mich hat und mir das Gefühl gibt, eine wundervolle Frau zu sein. Ihr die ihr mir aus Eurem Leben erzählt, vertraut und mit den wichtig-unwichtigen Details. Ihr, die ihr mir von Euren Kindern erzählt und davon, was sie nun schon alles können und dabei strahlt und Euch gegenseitig Kosenamen gebt. Du, der mir von den neuesten Gedankengängen und geschriebenen Zeilen berichtet und mich an das demütig sein erinnert, Du die Du mir von Deiner aktuellen Beziehung erzählst und sich freut an den liebevollen Verstrickungen. Ihr Frauen aus dem Kreis, die ich Euch doch sehr lieb gewonnen habe, ihr, Du, wir.... und dabei bin ich mir nicht mal sicher, ob mir tatsächlich etwas fehlt. Vielleicht realisiere ich nun Stück für Stück, dass es tatsächlich ein Anfang ist - ohne mir vertraute und eingeschliffenen Beziehungen, Situationen und Begegnungen. Jeder Tag hält hier gerade so viel Neues für mich bereit. Ab und an merke ich den Information Overkill und nehme mich dann konsequent raus. In dieser Woche ein wenig schwieriger, weil ich seit gestern koche und weniger im Garten/auf dem Gelände unterwegs bin. Die ersten Herausforderungen und Konfliktsituationen habe ich zuerst unbeholfen und dann doch ganz bei mir lösen können. Das ist das Schöne hier - wenn ich mich zeige, fällt es auf fruchtbaren Boden. Ich darf hier sein - so wie ich in dem jeweiligen Moment bin und fühle. In der großen Stadt war ich so eingegroovt mit mir. An dem neuen Ort und den mir noch nicht vertrauten Menschen ist dies anders. Ich spüre täglich meine Unsicherheit, in vielen verschiedenen Situationen. Dabei klappt es erstaunlich gut, v.a. nach den letzten Monaten alleine Wohnen, bin ich selbst erstaunt. wie gut ich auf den Trubel klar komme bzw. mich rausnehme. wenn es mir zu viel wird. Heute war ein langer Tag in der Küche und ich kann meine Augen kaum noch offen halten. Aber meine Finger wollen noch immer weiter tippen und meiner undefinierbaren Sehnsucht Ausdruck verleihen. Ich merke Dich ganz nah bei mir. Und ich bin sehr dankbar dafür, dankbar für so viele besondere und einzigartige Momente.

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Freitag, 21. Juni 2019
Alles ist ...
… jetzt.
Und ich bin noch immer am richtigen Ort. Und weil das Leben zu kurz ist für ein langes Gesicht genieße ich es gerade in vollen Zügen. Schon in meinen ersten Tagen im Haus am Wald durfte ich viele lebendige, sonnige, herzliche und warme Momente erleben - inklusive Glühwürmchen, die mich gedanklich gen Khaus schwirren lassen.
Meine beiden Mitbewohnerinnen vermisse ich schon am ersten Abend, an dem sie ausgeflogen sind. Ich fühle mich wohl. Ich merke, dass ich glaube ich würde es nicht richtig machen - also dieses Genießen. Das ich gar nicht so richtig weiß, wie ich diese Fülle erleben kann. Wie ich mit meiner Kraft umgehe, die mich fast jeden Morgen heim sucht - die mir Vision und neue Ideen in meinen hübschen Kopf zaubert. Ich plane ein kleines-großes Permakulturprojekt - dieser Hang hier, das Haus, der Garten, der Wald - alles schreit danach. Ich habe den ersten dicken Wälzer dazu gerade am Wickel und bin entzückt und fasziniert. Und ich habe mindestens ein Jahr Zeit einfach nur zu machen. Hier. Wenn ich gerade darüber schreibe, dann kommt es mir noch immer unwirklich vor - dabei fühlt es sich so real an. V.a. in mir. Ganz präsent. Dabei wünsche ich mir schon bald ersten Besuch hierher! Ich puddel hier den gesamten Tag über und kreiere in der ersten Woche so greifbare kleine Oasen. Heute habe ich Bambus umgesetzt - mir einer Pickel in der Hand freunde ich mich mit dem steinigen Waldboden an und erlebe ein ganz privates Workout. Selbstverständlich so fühlt es sich an. ich weiß schon jetzt, was ich meinen Herzmenschen alles zeigen mag. Es gibt hier so viel Schönes - Walderdbeeren, Waldhimbeeren, Waldbrombeeren und Fingerhut in schönster Blüte. Und Bambus eben, und nen abgestürzten Kompost, den ich retten konnte und ein Kräuterbeet ohne Basilikum und Petersilie. Es gibt eine tolle Badewanne, ein 80cm Bett, Blicke in die Sonne, zum Mond und die Sterne. Und eine Straße vorm Haus, die überraschend laut ist, und Holunder und Haselnüsse und wunderschöne Steine und n Haufen Schmetterlinge, und Ausblicke und Preiselbeeren (im Herbst) und bald auch einer Sauna. Ein Feuerplatz, Holz zum hacken. Eine Werkstatt, ein Haufen Farben. Eine Hackschnitzelheizung. Und Pilze und an Fronleichnam, da ist hier so richtig was los - 20 Salutschüsse, die durchs Tal hallen reichen bestimmt nicht. Der erste Morgens um 7.

In jedem Fall werde ich auf dem nahenden Festival mit meiner Mitbewohnerin singen. Wie suchen noch ein deutschsprachiges Lied. Vielleicht wird es dieses hier:

https://www.youtube.com/watch?v=l6Z5eJfKyrg

Ich hab' gelernt das Leben zu genießen
Meine Freunde wie Blumen zu gießen
Ich hab' gelernt das Feuer zu schür'n
Den Zauber nicht zu verlieren
Ich hab' gelernt der erste Blick täuscht
Und dass es gut ist, wenn man sich verläuft
Ich hab' gelernt auch wenn's mies ist
Geht die Sonne trotzdem auf

Dann kommt eine zündende Idee
Wie frischer Wind, ein neuer Tag
Dann kommt eine zündende Idee
Und die macht hell wo dunkel war

Und alles ist jetzt
Es ist alles, alles jetzt
Das Leben ist kurz
Zu kurz für ein langes Gesicht
Und Stück für Stück kommt das Lachen zurück
Und die Freude und der Hüftschwung und das Glück

Ich hab' gelernt es gibt viele dumme Menschen
Die ihren Hass weitergeben, so entstehen Grenzen
Ich hab' gelernt der Mut den man gibt
Ist Liebe die man kriegt
Ich hab' gemerkt ich will kein Nimmermehr
Weiter, geiler brauch' ich nicht mehr
Ich hab' gelernt zu feiern
Und zu schätzen was ich hab'

Und was du träumst das musst du machen
All die besten, super Sachen
Alle machen, alle machen
Was du träumst das musst du machen
All die besten, super Sachen
Einfach machen, einfach machen

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Letzte Aktualisierung: 2019.11.08, 15:33
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